Geschichte

Üblich, wie bei den meisten bodenständigen Hunden kann die Herkunft dieser Hunde wohl kaum eindeutig nachgewiesen werden. Die gängige Theorie besagt, dass spanische Kolonisten Mastinos und Galgos nach Südamerika mitbrachten und zu einer Rasse verschmolzen.

Als einzige Landes-Rasse , sind die Uruguayer besonders stolz auf diese „Cimarrons“- eigentlich eine Bezeichnung für das „Wilde“ in der Flora und Fauna. Der „Cimarron Uruguayo“ hatte in der Geschichte Uruguays immer seinen festen Platz.

So sprach der Nationalheld Don José Artigas. „Wenn ich keine Soldaten mehr habe, werde ich mit „Cimarrons“ kämpfen“.

José Gervasio Artigas, der uruguayischer Nationalheld, der mit seinen Getreuen das Land von der Vorherrschaft der Alten Welt befreite, hatte die Perro Cimarrónes als treuen Freunde und Wegbegleiter an seiner Seite. In Victor Limas Lied „Las Cosas de Artigas“ über das Vermächtnis des Helden, spricht Artigas zu seinem Gefolge:

An dem Tag, an dem ich ohne Soldaten zurückbleibe,

werde ich für den Kampf nur noch die blutbenetzten Arkebusen,

und meine Cimarrones haben, die die tapferen Orientalen bewachten,

um meine geliebte Heimat zu verteidigen.“

José Gervasio Artigas, héroe nacional uruguayo, quien junto a sus Orientales liberaba al Uruguay de la preponderancia del Viejo Mundo, tenía a los perros cimarrones como amigos fieles y compañeros a su lado. En la canción de Victor Lima “Las Cosas de Artigas” sobre el legado del héroe, Artigas dice a sus partidarios:

El día que me quede sin soldados,

tendré los arcabuces de la sangre

para pelear con perros cimarrones,

por defender el rico patrimonio

que guardan los bravíos orientales.”

José Gervasio Artigas, national heroe of Uruguay, who liberated Uruguay from the prevalence of the Old World, had Cimarrón dogs as faithful friends and companions at his side. In his song “Las Cosas de Artigas” by Victor Lima about the heroe`s legacy, Artigas tells his loyalists:

The day I will be left behind without my soldiers,

for my fight I will only have the bloodstained arquebuses

and my cimarrones, who stood sentinel over the brave Orientals,

to defend my beloved home country.”
Dies sollte wohl eher die Ergebenheit und Treue zu seinem Herrn und seine vielfältige Einsetzbarkeit unterstreichen.

Die Cimarrons wurden häufig verpaart und der Typ festigte sich. Viele dieser Hunde verwilderten, es überlebten nur die stärksten, instinktsichersten, gesündesten und klügsten. Da es keine natürlichen Feinde gab und genügend Nahrung, wurden diese Wildhunde zu einem Problem, nicht nur für die Schaf- und Rinderzüchter. Erstmals wurde dies 1627 vermerkt. Die Bevölkerung wurde verpflichtet, Hunde zu töten und es gab Kopf-Prämien.

1792 bis in den Beginn in das nächste Jahrhundert hinein, wurden Tausende getötet. Durch die massive Verfolgung zogen sich die übrig gebliebenen Hunde in die Wälder des Flusses Olimar, die Otazo Hügel und Cerros Largos (Long Hills) sowie Treinta y Tres zurück – im Nordosten Uruguays.
Viele Famer um den Cerro Lago wussten um die hervorragenden Eigenschaften der Cimarrons bei der Rinderarbeit und der Bewachung der Herden. Sie begannen mit ausgewählten Exemplaren eine Rückdomestizierung. Ihnen ist es schlussendlich zu verdanken, dass wir heute wieder diesen ursprünglichen Hund in dieser Form vorfinden.

Im Zwanzigsten Jahrhundert begann sich die Rasse wieder zu stabilisieren und verbreitete sich über das ganze Land. 1989 erfolgte die Anerkennung des landeseigenen Verbandes und ein Standard wurde erstellt.

Auch in Argentinien und Brasilien sind die Cimarrons nicht mehr weg zu denken.

Es erfolgt eine strenge Zuchtauswahl.
Die veterinärmedizinische Universität und der Zuchtverband erhoben eine Studie wo derzeit die Verwandtschaftsverhältnisse des derzeitigen Genpools untersucht werden.

Im Jahre 2006 erfolgte eine vorläufige Anerkennung durch die FCI.